Rund [40] %
Nutzen und Wissen
Etwas erklären, das Ihre Zielgruppe wirklich beschäftigt. Diese Beiträge werden gespeichert und geteilt – und genau das zählt bei der Verbreitung mehr als ein Like.
Inhaltsarten
Wer nur Angebote postet, verliert Reichweite. In der Praxis hat sich eine Mischung bewährt – die genaue Verteilung hängt von Branche und Kanal ab.
Rund [40] %
Etwas erklären, das Ihre Zielgruppe wirklich beschäftigt. Diese Beiträge werden gespeichert und geteilt – und genau das zählt bei der Verbreitung mehr als ein Like.
Rund [30] %
Wer arbeitet hier, wie entsteht das Produkt, was ging schief. Der Teil, der Vertrauen aufbaut – und der bei den meisten Unternehmen komplett fehlt.
Rund [20] %
Projekte, Zahlen, Kundenstimmen, Vorher-Nachher. Zeigt, dass Sie können, was Sie behaupten – ohne dass Sie es behaupten müssen.
Rund [10] %
Der direkte Verkauf. Funktioniert nur, wenn die anderen drei Teile stimmen – sonst ist es ein Werbekanal ohne Publikum.
Diese Verteilung ist ein Startpunkt, keine Regel. Im B2B-Bereich verschiebt sich das oft deutlich Richtung Wissen, im Handel Richtung Produkt. Nach [drei] Monaten sehen Sie in den Zahlen, was bei Ihnen funktioniert – dann wird angepasst.
Vorlagensystem
Sinnvoll ist nicht, dass ich jeden Beitrag gestalte. Sinnvoll ist ein Baukasten, mit dem Ihr Team in zehn Minuten einen markenkonformen Beitrag baut.
Ein festes Raster mit Sicherheitsabständen, das für alle Formate gilt. Dadurch wirkt der Kanal auch dann ruhig, wenn fünf verschiedene Personen Beiträge anlegen.
Definierte Schriftgrößen für Headline, Unterzeile und Fließtext – plus die Regel, wie viel Text auf ein Bild darf. Meist deutlich weniger, als man denkt.
Die Vorlagen liefere ich dort, wo Ihr Team arbeitet. In der Praxis ist das meist Canva – nicht weil es das beste Werkzeug ist, sondern weil es benutzt wird.
Ein Hinweis zu Schriften in Canva: Lizenzierte Schriften lassen sich dort nur mit einem kostenpflichtigen Konto einbinden, und die Schriftlizenz muss das erlauben. Wenn das nicht geht, wählen wir eine optisch verwandte Schrift, die frei nutzbar ist – besser ein kleiner Unterschied als eine Rechtsverletzung.
Formate
Jede Plattform hat eigene Regeln, und fast jedes Bild wird zusätzlich beschnitten. Diese Tabelle ist die Arbeitsgrundlage – Klick auf einen Wert kopiert ihn.
| Einsatz | Seitenverhältnis | Pixel | Worauf zu achten ist |
|---|---|---|---|
| Feed, Hochformat | 4 : 5 | Nimmt im Feed am meisten Platz ein. Standard für Instagram und Facebook. | |
| Feed, quadratisch | 1 : 1 | Sicherste Wahl, wenn dasselbe Motiv auf mehreren Kanälen läuft. | |
| Story und Reel | 9 : 16 | Wichtige Inhalte in die Mitte. Oben und unten je rund 250 px werden von Bedienelementen überlagert. | |
| Profilbild | 1 : 1 | Wird rund beschnitten. Signet statt Wort-Bild-Marke – Text ist bei 32 px unlesbar. | |
| LinkedIn, Beitragsbild | 1,91 : 1 | Gleiches Maß wie die Linkvorschau. Hochformat funktioniert dort ebenfalls gut. | |
| LinkedIn, Titelbild | 4 : 1 | Auf dem Handy wird links und rechts beschnitten. Nichts Wichtiges an die Ränder. | |
| YouTube, Thumbnail | 16 : 9 | Maximal [2] MB. Text so groß, dass er in der Vorschaugröße noch lesbar ist. | |
| Linkvorschau (Open Graph) | 1,91 : 1 | Das Bild, das erscheint, wenn jemand Ihre Website teilt. Wird am häufigsten vergessen. |
Zur Auflösung: Größer als 1080 px Breite bringt nichts – die Plattformen rechnen ohnehin herunter und komprimieren neu. Wer ein 4000-px-Bild hochlädt, bekommt nicht mehr Qualität, sondern eine unkontrollierte Neuberechnung. Exportieren Sie in sRGB, nicht in Adobe RGB, sonst wirken Farben nach dem Hochladen flau.